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06. September 2018

Richtiger Umgang mit Shitstorms

Soziale Medien haben viele Vorteile, um die Öffentlichkeit schnell und gezielt zu informieren. Aber sie können auch zu erheblichen Belastungen führen, wenn in schneller Abfolge negative Kritik an Unternehmen, Marken oder Personen aufkommt. Häufig gehen diese eskalierenden Äußerungen (besser bekannt als "Shitstorm") mit Unsachlichkeit und Beleidigungen einher. Da hilft nur eins: ruhig bleiben und mit sauberer Argumentation gegensteuern.

Zwei typische Reaktionen auf einen "Shitstorm" führen dazu, dass sich die Diskussion weiter verbreitert und nachhaltige Imageschäden entstehen können. Entweder reagieren die Betroffenen ebenso mit Emotionen wie ihre Gegenüber. Oder sie ignorieren die Kritik, weil sie keine angemessene Reaktion vorweisen können. Gerade durch eine Passivität verschenken sich Unternehmen und Personen die Möglichkeit, den Dialog mit der Öffentlichkeit zu beeinflussen. Unbedachte Äußerungen sind in diesem Zusammenhang also ebenso wenig hilfreich wie keine Aktivitäten.

Entscheidend für den Erfolg im Umgang mit einem "Shitstorm" sind Maßnahmen zur Deeskalation. Erfahrungsgemäß bringt es kein gutes Ergebnis, wenn die Verantwortlichen eines Unternehmens zum Angriff übergehen und gewissermaßen Öl ins Feuer gießen. Der wichtigste Tipp: Auch wenn es noch so schwierig erscheint, die aufgeladene Stimmung nicht noch weiter aufladen! Wer sachlich argumentiert, hat die beste Chance, dass seine Argumente wahrgenommen und in die öffentliche Diskussion einfließen können.

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