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18. April 2018

Master of Denglisch disaster

Längst ist es in vielen Lebensbereichen zu einer Normalität geworden, englische Begriffe in der deutschen Sprache zu verwenden. Dass dabei bisweilen groteske Ergebnisse entstehen, erläutert der Waliser Robert Tonks in seinem neusten Buch. Das Werk "The Denglisch Master - English Made in Germany" zeigt mit einem Augenzwinkern auf, welche Fehlleistungen insbesondere auch in der Werbung entstanden sind.

Dabei kann Tonks mit Fug und Recht behaupten, kein Prinzipienreiter zu sein. Nach eigener Aussage hat er beispielsweise mit der Verwendung des Wortes "Handy" im Deutschen kein Problem. Der Spaß fängt für den Autor allerdings dann an, wenn die Sprachen kombiniert und Begriffe durcheinandergewürfelt werden. Ein Beispiel gefällig? Wer im englischen Sprachraum ein "Classic Water" bestellt, wird vermutlich kein Mineralwasser mit Kohlensäure erhalten, sondern stilles Wasser bekommen.

Die eigene Biographie hat den heute 63-jährigen mit den Auswüchsen in der deutschen Sprache in Verbindung gebracht. So kam er zum Studium nach Duisburg und lernte dort auch seine spätere Frau kennen. Ohne zu viel vorwegzunehmen, noch ein köstliches Beispiel zum Schluss: Bei einer "Back Factory" denkt Tonks eher an ein Sanitätshaus für Rückenprothesen als an einen Shop für Backwaren.

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